Harald Dasinger

Harald Dasinger
Modernes & Postmodernes Theater - Literatur der Gegenwart

Theater und Literatur

 

Die Literatur der Gegenwart spiegelt den schnellen Wandel und die weitgehenden kulturellen, sozialen und technischen Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft wider. Charakteristisch für die Literatur der Gegenwart ist, dass sie nicht nur der Unterhaltung, sondern auch der Bildung dient.

Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung - keine Bildung. (J. F. Kennedy)



  

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Literatur ist kein kurzweiliger Zeitvertreib, der lediglich der Entspannung dient.

  • Sie schafft neue Welten und bevölkert sie mit sowohl mit realen, als auch fiktiven Figuren, um der Gesellschaft ein Spiegelbild ihrer selbst vor zu halten.
  • Sie übt Gesellschaftskritik und dient dadurch der sozialen und politischen Bildung.
  • Sie vermittlet fremde Lebenserfahrungen und bietet somit die Möglichkeit des Vergleiches des „Ich“ mit dem Leben und Sein anderer.
  • Sie gewährt einen Einblick in fremde Kulturen und erweitert somit unseren Horizont.
  • Sie vermittelt Wissen (historisch, psychologisch etc.).
  • Sie dient der Allgemeinbildung. Dadurch fördert sie die Teilhabe am kulturellen Leben und ist somit eine Legitimation für bessere Aufstiegschancen in der Gesellschaft.
  • Sie trägt zur Ich-Werdung durch Identifikation und Abgrenzung, sowie zur Bewusstseinserweiterung und der kulturellen Identifikation bei.
  • Sie beschreibt Emotionen und Gefühle und gewährt Einblicke in die tiefsten Abgründe menschlichen Seins.
  • Sie stellt Fragen, ohne diese jedoch zu beantworten, um den Leser zur Reflektion und zum Nachdenken über sich selbst und seine Umwelt anzuregen.
  • Sie vermittelt Botschaften und beeinflusst dadurch direkt oder indirekt unser Denken, Fühlen, Handeln.
  • Sie erweckt verborgene Träume und Hoffnungen und beflügelt unsere Fantasie.
Es gibt Bühnenstücke, denen gegenüber nur das Publikum durchfallen kann. (Friedrich Hebbel)
Das Theater ist nicht nur der Punkt, wo sich alle Künste treffen. Er ist ebenso die Rückkehr ins Leben. 
(Oscar Wilde)
Unsere Welt wäre unerträglich ohne Liebe - doch die Menschen verstehen nicht zu lieben!
Das Theater könnte aber die Liebe zu den Menschen, zur Frau, zum Leben lehren...
(Makim Gorki)

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